Aktuell

Stefan Brupbacher im Gespräch mit Felix Gutzwiller und weiteren Nationalratskandidaten zum Thema moderne Kampagnenführung

Stefan Brupbacher im Gespräch mit Felix Gutzwiller und weiteren Nationalratskandidaten zum Thema moderne Kampagnenführung

Heute war ich zu Gast an der Veranstaltung des Supporterclubs der Freisinnig-Demokratischen Partei von Stadt und Kanton Zürich. Unter dem Titel «Politische Kampagnen im Jahr 2019 - Gespräche mit Nationalratskandidierenden» lud Präsident Felix Gutzwiller verschiedene Nationalratskandidierende zu einem Kurzpodium ein.

Im Rahmen der Veranstaltung konnten meine Mitkandidierenden Astrid Furrer, Ursula Keller und Hans-Jakob Bösch und ich zu Fake News und Social Media bzw. den Folgen für unsere Kampagnen Auskunft geben. Meiner Meinung nach sind Fake News nicht neu. Seit der Erfindung des Buchdrucks, als die Kirche ihr Informationsmonopol in Gefahr sah und vor ‚Fake News‘ warnte, führt man bei jedem neuen Medium (Zeitung, Radio, TV) die gleiche Diskussion über Wahrheit und Lügen.
(Scheinbar) neu sind zwei Elemente: erstens nimmt mit Social Media die Geschwindigkeit und Reichweite der ‚News‘ zu. Damit ist es noch wichtiger als Organisation, Partei oder Einzelperson reagieren und Fakten richtigstellen zu können. Dabei muss die eigene Sprache und nicht jene des politischen Gegners verwendet werden – das macht die Linke bedeutend besser als wir.
Zweitens können heute Deep Fakes erstellt werden, bei denen Fälschung und Echtheit eines Videos etc. nicht mehr unterschieden werden kann. Auch das gab es bereits früher, etwa beim Wegretuschieren von Tolstoi auf Fotos nach seinem Sturz. Und auch hier braucht es meiner Meinung nach keine staatliche Wahrheitskommission, denn das wäre das Ende der offenen und liberalen Gesellschaft und die Gleichstellung mit dem chinesischen Überwachungsstaat. Hier werden sich private mediale und technische Lösungen entwickeln – auch das ist Innovation. Für die Schweiz wichtiger scheint mir, dass wir weiterhin als kritische Bürger mit eigener Meinung von Schule über Job bis Freundeskreis debattieren und unsere Chance wahrnehmen, selber in Abstimmungen über unser politisches Schicksal zu entscheiden.

Genau dafür steht die FDP und dafür hat sie eine enorm starke Liste für die Nationalratswahlen erstellt. Der Anlass hat gezeigt, dass jeder der Kandidierenden eine Bereicherung für Bern wäre und das ist das beste Rezept, damit möglichst viele Wähler die FDP-Liste einwerfen.

Jetzt teilen:

Weitere Beiträge

24.11.2020

Nein zur UVI: Weil uns Jobs in Entwicklungsländern nicht egal sein sollten.

Die Unternehmens­verantwortungs­initiative (UVI) setzt Schweizer Unternehmen weltweit einmaligen Haftungsrisiken aus. Sie gefährdet damit Jobs vor Ort und erhöht das Armutsrisiko, anstatt es zu senken. Dieser Verantwortung für die wirtschaftlichen Perspektiven unzähliger Menschen sollten sich die Stimmberechtigten bewusst sein, wenn sie über die UVI entscheiden.

Mehr erfahren
28.10.2020

Firmenbesuch Ferag AG Hinwil

Besuch beim Swissmem-Mitglied Ferag AG

Mehr erfahren
08.07.2020

Kampfflugzeuge müssen ersetzt werden

Für die Sicherheit der Schweiz.

Mehr erfahren